Im Jahr 1913 wurde die Hütte vom 2. Vorsitzenden der Sektion Salzburg, Dr. Heinrich Hackel, eröffnet. Damals hieß sie noch Söldenhütte. Die Bewirtschaftung erfolgte zu dieser Zeit nur im Sommer und in den ersten Jahren wurden erst einmal die Wege von und zur Hütte erstellt und markiert.

Ab der Wintersaison 1926/1927 wurde die Söldenhütte auch im Winter bewirtschaftet. 13 Jahre später übernahmen Hans Forcher und seine Frau Paula die Bewirtschaftung der Hütte. Von diesem Zeitpunkt an war die Hütte auch zweite Heimat des berühmten Sepp Forcher.

Zum 70jährigen Geburtstag von Dr. Heinrich Hackel wurde die Söldenhütte 1944 in die Dr. Heinrich Hackel-Hütte umbenannt. Die größten Umbauarbeiten erfolgten 1998. Seit 2020 sind Sabrina Müller und Andreas Wimmer die Hüttenwirte auf der Hackel-Hütte.

Der urige Hüttencharakter ist bis heute erhalten. Einladend und gemütlich sind die Almstuben wie auch die Zimmer mit Stockbetten und das Matratzenlager. Von der Sonnenterrasse präsentiert sich eine weite Aussicht auf das Salzachtal sowie das mächtige Panorama des Hochkönigs. Im Sommer ist die Heinrich Hackel-Hütte beliebter Ausgangspunkt für Kletterrouten, Rundtouren und Überschreitungen. Im Winter ist die Hütte ein beliebtes Ausflugsziel für Schneeschuhwanderer und Tourengeher.

Quelle: www.salzburger-almenweg.at